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Datenschutz im digitalen Alltag

Zahllose Enthüllungen der letzten Jahre haben das Ausmaß der Überwachung im digitalen Bereich zutage gefördert. Es gibt heute unzählige Dienste und jeder Nutzer hinterlässt permanent Spuren. Die Datensätze, die hier entstehen wecken viele Begehrlichkeiten, nicht nur bei staatlichen Institutionen, sondern auch in der IT-Wirtschaft. Die Daten werden zu Marktforschungszwecke und die Ausgabe immer stärker personalisierter Angebote gespeichert und ausgewertet.

Eine radikale Antwort auf diese Bedrohung der Privatsphäre eines jeden Einzelnen bestünde in der absoluten Vermeidung jedweder Dienste und Angebote, also letztlich in einem kompletten Rückzug aus dem digitalen Leben. Diesen Schritt sind die meisten nicht bereit zu gehen und fügen sich deshalb in die Rolle als unmündiger Konsument.

Es besteht aber auch die Möglichkeit durch gezielte Maßnahmen die eigene Datenspur zu minimieren und Daten effektiv und sicher zu schützen. Damit entgeht man zwar nicht jeder Überwachungsmaßnahme, erlangt aber zumindest partiell die Kontrolle über die eigenen Daten zurück.

 

 

Warum Daten schützen?


"Ich habe doch nichts zu verbergen!" Dies ist die wohl häufigste Reaktion auf jede Ausweitung der Überwachung durch den Staat und die Unternehmen. Aus diesem Satz spricht einerseits die Resignation über die politischen Entscheidungsprozesse und die geringen Möglichkeiten des Einzelnen, aber vor allem steht dieser Satz für eine unglaubliche Naivität. Denn natürlich hat jeder von uns etwas zu verbergen.

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Foto: © CrazyCloud / Fotolia.com

Linux nutzen

Linux ist nicht grundsätzlich sicherer als konkurrierende Betriebssysteme. Durch die freie Community wird die Entwicklung aber weniger von ökonomischen Zwängen getrieben und es werden dem Nutzer keine Dienste aufgedrängt. Linux kann dadurch eine sichere Grundlage für weitergehende Maßnahmen zum Schutz der Privatsphäre sein, ohne dabei die ganze Aufmerksamkeit des Anwenders zu erfordern.
Foto: © Vladislav Kochelaevs / Fotolia.com

Daten verschlüsseln

Verschlüsselung von Daten ist eine der wichtigen Erstmaßnahmen um Datenabfluss zu vermeiden. Externe Festplatten oder Speichermedien kann man verlieren, Notebooks und Smartphones gestohlen werden. Verschlüsselung führt zu einer Begrenzung des Schadens.
 



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Kommunikation schützen

Im Zuge der Digitalisierung haben sich auch die Kommunikationskanäle vervielfältigt. Videotelefonie, Instant Messenger, sowohl für den Desktop, als auch im mobilen Bereich und vieles mehr. Die meisten dieser Kommunikationsformen sind nicht besonders gut geschützt, bei manchen kann man diesen Schutz durch zusätzliche Maßnahmen erhöhen, bei anderen muss der Blick für Alternativen geschärft werden.
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E-Mails schützen

E-Mails haben normalerweise die Sicherheit einer Postkarte - etwas simplifziert ausgedrückt. Das bedeutet jeder, der an der Nachricht Interesse hat, kann diese ohne größere Schwierigkeiten auf ihrem Weg abfangen und lesen. Um das zu vermeiden gibt es verschiedene Möglichkeiten.